Das Statut sowie die Geschäftsordnung der Steirischen Volkspartei in aktueller Fassung.
Wo es geht und ohne Risiko möglich ist, wird in Fohnsdorf gespart.
In seiner ersten Sitzung als Bürgermeister hat Volkart Kienzl das Steuer fest in die Hand genommen. Zaghafte Bremsversuche der SPÖ, nämlich durch Stimmenthaltung statt offener Ablehnung, konnten ihn durch die Stimmenmehrheit, gebildet aus ÖVP, FPÖ und KPÖ, nicht abhalten. Seinem Wahlversprechen von notwendigen Veränderungen folgen nun also Taten.
Einstimmig war allerdings der Beschluss, dass die Fohnsdorfer Gemeinderäte auf das Sitzungsgeld verzichten. Dass Kienzl es für notwendig und nach dem Schlüssel der Gemeinderatswahl verteilt die meisten Ausschüsse auf sieben Mitglieder erachtet hat, sieht er ebenso als notwendig, wie die Erhöhung der Aufsichtsratsmitglieder der KWM Versorgungsbetriebe auf fünf, statt bisher vier Aufsichtsräte. Begründung: „Der vier Millionen Euro Umsatz erzielende Betrieb macht das erforderlich.“ Zum Bürgermeistergehalt: Kienzl hat innerhalb der vorgeschriebenen Frist gemeldet, das Amt des Bürgermeisters hauptberuflich auszuüben: „Ich bin Vollzeitbürgermeister und habe keine weiteren Einkünfte.“ Personelle Veränderungen in der Verwaltung sollen demnächst folgen.
Zu den versprochenen Änderungen zählt auch, dass er die Musikschule, die wegen der bekannten Unstimmigkeiten 100 Schüler verloren hat, wieder auf Schiene bringt. Mit den Bürgermeistern der dislozierten Klassen hat er bereits Kontakt aufgenommen. Für die erwachsenen Schüler wird er ebenfalls eine Lösung finden.
Gemeindefinanzen
Kienzl hat auch von dem noch nicht stattgefundenen Kassasturz gesprochen. Es habe keine geordnete Übergabe stattgefunden. Fohnsdorf hat derzeit Schulden von 3,87 Millionen Euro und Haftungen in nahezu gleicher Höhe. „Wir sind noch an das unter der SPÖ-Regierung beschlossenen Haushaltsvoranschlag gebunden“, stellte Vbgm. Dominik Wildbolz fest. Immerhin konnte erreicht werden, dass die Frist für den im Juli fällig werdende Nachtragsvoranschlag bis September verlängert wurde. „Wir sind noch liquid“, stellte Gemeindekassierin Brigitte Wolfger fest, aber auch, dass die Ertragsanateile für Mai nicht ausbezahlt wurden, weil der Sozialhilfezahlungen von diesem abgezogen werden: „Wir mussten noch 23.000 Euro als Beitrag dazuzahlen.“ Wildbolz hat von dem Zehnjahresplan für die Neuanschaffung von Feuerwehrfahrzeugen, welche die vier Wehren in diesem Zeitraum brauchen, gesprochen. Einsparungen sind hier nicht möglich.
Gertrude Oblak




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